Klinik Hohe Mark

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Aktuelles

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24.05.2017

Klinik Hohe Mark: Wenn das frohe Ereignis überschattet wird!

Prof. Dr. Claudia Buß

Dr. Andreas Richter und Dr. Heike Thomas

Pflegedienstleiter Allg. Psychiatrie mit der Mutter-Kind Station

Grußwort von Dr. Patricia Trautmann-Villalba, 1. Vorsitzende der Marcé Gesellschaft für Peripartale Psychische Erkrankungen e. V.

Musikalischer Rahmen: Klinik Band der "Hohen Mark"

It is easier to build strong children than to repair broken men!

(Es ist leichter Kinder stark zu machen als gebrochene Menschen wiederherzustellen.)

Mit diesem Zitat brachte Claudia Buß, Professorin am Institut für Medizinische Psychologie der Charité Universitätsmedizin Berlin, das Fazit ihres Vortrages auf den Punkt:

Das Konzept der Mutter-Kind Behandlung - wie seit Dezember 2016 in der Klinik Hohe Mark angeboten - sei medizinisch absolut notwendig, um das Risiko der Kinder von psychisch erkrankten Müttern später selbst psychisch zu erkranken, deutlich zu senken.

Zum Beweis dieser hirnphysiologischen Zusammenhänge stellte die medizinisch forschende Naturwissenschaftlerin in Ihrem Vortrag "Frühe Ursprünge psychischer Erkrankungen" im voll besetzten Kirchsaal der Klinik Hohe Mark mehrere, teils noch unveröffentlichte Studien vor.

Alles in allem nicht nur ein anspruchsvoller und hochkarätiger Fachvortrag, sondern auch ein Mut machendes Plädoyer dafür, so früh wie möglich betroffene Kinder und ihre Mütter therapeutisch und pädagogisch zu unterstützten. Im 2. Vortrag des Symposiums richtete Dr. Heike Thomas, Oberärztin der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik der Klinik Hohe Mark, das Augenmerk ganz auf die betroffenen Mütter in Schwangerschaft und rund um die Geburt:

"Wir hatten uns sehr auf dieses Kind gefreut und lange darauf gewartet. Schon in der Schwangerschaft wurde ich zwischenzeitlich überraschend von Ängsten und Stimmungstief geplagt. Schon bald nach der Geburt quälte mich innere Leere und Verzweiflung, die ich zu verheimlichen suchte. Meine letzte Kraft gab ich dem ersehnten Kind, in der Hoffnung, dass es keinen Schaden nehmen möge. Niemals habe ich mit Freunden oder meinem Mann darüber gesprochen, der einfach glaubte, dass ich erschöpft sei. Ich schäme mich bis heute."

Hilfe ist möglich!

Dass diese notvollen Schuldgefühle nicht sein müssen und, dass Hilfe möglich ist, erläuterte Dr. Heike Thomas in ihrem Vortrag über das medizinische Behandlungskonzept der Mutter und Kind Behandlung in der Klinik Hohe Mark. Der Vortrag steht als Download zur Verfügung: Hier >>>

Zwischenbilanz Mutter-und Kind Behandlung

Moderiert wurde der fachliche Teil des Symposium von Dr. Andreas Richter. Er leitet als zuständiger Oberarzt die Mutter-Kinder Station seit Dezember 2016. Seine Bilanz der bisherigen Arbeit steht ebenfalls als Download zur Verfügung: Hier >>>

Mutter- und Kind Behandlung in der Klinik Hohe Mark >>> 


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