Stationäre Suchtmedizin

Suchtmedizinische Behandlungskette: Wir bieten in unseren Einrichtungen in Oberursel und Frankfurt ein vernetztes Behandlungsangebot für abhängige Menschen (Alkohol, Medikamente) von ambulanter Sprechstunde über qualifizierten Entzug in der Inneren Medizin oder Psychiatrie bis hin zur ganztägig und/oder ambulanten Rehabilitation an.

Stationäre suchtmedizinische Behandlung – Entgiftung & Motivation

Das Haus Taunus mit der Station T3 ist re. im Bild. Im oberen Foto ist Haus Altkönig zu sehen.

Unser Angebot

Das stationäre Behandlungsangebot der beiden Stationen  Altkönig und Taunus 3 für Suchtmedizin der Klinik Hohe Mark am Standort Oberursel umfasst eine niederschwellige, qualifizierte Entzugs- und Motivationsbehandlung. Sie dauert im Allgemeinen zwischen 1-3 Wochen. Während des Aufenthalts erfolgt parallel neben der ärztlich betreuten körperlichen Entgiftung eine eingehende internistisch-psychiatrische Diagnostik und Behandlung körperlicher sowie psychischer Begleiterkrankungen.

Zur Behandlung eines stark erhöhten Suchtdrucks kommen bei Bedarf zusätzlich EMDR und leitliniengerecht Akupunktur (NADA) zur Anwendung.

Qualifizierter Entzug bei stoffgebundener Abhängigkeit

Mithilfe unseres multiprofessionellen Teams werden in einer hohen Therapiedichte neben der Informationsvermittlung zur Suchterkrankung von Beginn der stationären Aufnahme an vielfältige Gesprächspsycho -, Bewegungs-, Ergo-, Sozio- und Kunsttherapeutische Zugänge zu der Suchtproblematik angeboten. Hierdurch wird Betroffenen frühzeitig ermöglicht, für ihre meist langjährig bestehende Erkrankung und das persönliches Erleben ihrer Abhängigkeit ein besseres Verständnis zu erlangen.

Zusätzliche freiwillige Angebote wie seelsorgerliche Gespräche für Fragen der Sinngebung und Lebensorientierung oder tägliche Patientenandachten ergänzen das therapeutische Angebot.

Mithilfe professioneller Unterstützung werden Betroffene frühzeitig angeleitet, eine verbesserte psychische sowie körperliche Selbstwahrnehmung und Fürsorge für sich zu entwickeln. Hierdurch ist es zumeist früher möglich, sich mit den individuellen, nicht selten biographisch bedingten Hintergründen der Suchtentstehung im geschützten therapeutischen Rahmen beginnend auseinanderzusetzen und Strategien der Rückfallvorbeugung zu erarbeiten. Durch diese Vorgehensweise soll ein möglichst angstfreies Interesse an dem persönlichen Weg in die Sucht geweckt und der/die Einzelne im Austausch mit dem Erfahrungswissen anderer Betroffener zu weiteren Schritten aus der Sucht ermutigt werden.

Rehabilitation: Anbindung an ambulante Suchthilfe und Langzeittherapie

Je nach Zielsetzung kann anschließend eine Motivation zur Veränderung des Umgangs mit dem Suchtmittel oder bestenfalls eine Motivation zu einem Leben in nachhaltiger Abstinenz mit einer anschließenden suchtspezifischen Rehabilitationsbehandlung gebahnt werden.

Weitreichende professionelle, soziotherapeutische Hilfe unterstützt Betroffene im Umgang mit psychosozialen Folgeschäden, vermittelt in das ambulante Suchthilfesystem vor Ort oder in eine anschließende Langzeittherapie, ggf. auch im Nahtlosverfahren.

Video: Alkoholabhängigkeit – Qualifizierter Entzug in der Inneren Medizin – Sinn oder Unsinn.

Sprechzeiten Patientensekretariat

Montags – freitags von 10.00 -12.00 Uhr
Telefon: 06171 204-5930
Telefax: 06171 204-8030

Sollte der Anschluss länger besetzt sein und / oder möchten Sie sich unabhängig von den Sprechzeiten anmelden, können Sie uns auch gerne eine E-Mail schicken.

pssucht(at)hohemark.de

 

Das lichtdurchflutete historische Treppenhaus von Altkönig steht für Hoffnung und Transzendenz.

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