Klinik Hohe Mark

fachlich kompetent, christlich engagiert

fachlich kompetent –
    christlich engagiert

Die DGD-Kliniken sind ein christlicher Klinikverbund, der den einzelnen Patienten als Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns stellt und zugleich eine medizinische und pflegerische Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau sicherstellt.

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Stationäre Suchtmedizin

Station Haus Altkönig (im Bild) und Station Taunus 3

Was behandeln wir?

Im Therapiegespräch

Das stationäre Behandlungsangebot der beiden Stationen für Suchtmedizin der Klinik Hohe Mark am Standort Oberursel umfasst eine niederschwellige, qualifizierte Entzugs- und Motivationsbehandlung. Sie dauert im Allgemeinen zwischen 1-3 Wochen. Während des Aufenthalts erfolgt parallel neben der ärztlich betreuten körperlichen Entgiftung eine eingehende internistisch-psychiatrische Diagnostik und Behandlung körperlicher sowie psychischer Begleiterkrankungen. Zur Behandlung eines stark erhöhten Suchtdrucks kommen bei Bedarf zusätzlich EMDR und leitliniengerecht Akupunktur (NADA) zur Anwendung. 

Station Taunus 3

Haus Taunus ist am rechten Rand des Fotos.

Wie behandeln wir?

"Du stellst meine Füße auf weiten Raum!" Aus Psalm 31. Treppenaufgang in Haus Altkönig.

- Qualifizierter Entzug bei stoffgebundener Abhängigkeit

Mithilfe unseres multiprofessionellen Teams werden in einer hohen Therapiedichte neben der Informationsvermittlung zur Suchterkrankung von Beginn der stationären Aufnahme an vielfältige Gesprächspsycho -, Bewegungs-, Ergo-, Sozio- und Kunsttherapeutische Zugänge zu der Suchtproblematik angeboten. Hierdurch wird Betroffenen frühzeitig ermöglicht, für ihre meist langjährig bestehende Erkrankung und das persönliches Erleben ihrer Abhängigkeit ein besseres Verständnis zu erlangen.

Zusätzliche freiwillige Angebote wie seelsorgerliche Gespräche für Fragen der Sinngebung und Lebensorientierung oder tägliche Patientenandachten ergänzen das therapeutische Angebot.

Mithilfe professioneller Unterstützung werden Betroffene frühzeitig angeleitet, eine verbesserte psychische sowie körperliche Selbstwahrnehmung und Fürsorge für sich zu entwickeln. Hierdurch ist es zumeist früher möglich, sich mit den individuellen, nicht selten biographisch bedingten Hintergründen der Suchtentstehung im geschützten therapeutischen Rahmen beginnend auseinanderzusetzen und Strategien der Rückfallvorbeugung zu erarbeiten. Durch diese Vorgehensweise soll ein möglichst angstfreies Interesse an dem persönlichen Weg in die Sucht geweckt und der/die Einzelne im Austausch mit dem Erfahrungswissen anderer Betroffener zu weiteren Schritten aus der Sucht ermutigt werden.

Und wie geht´s danach weiter?

"Mein Lebensbaum!" Kreativtherapeutische Gruppenarbeit.

Rehabilitation: Anbindung an ambulante Suchthilfe und Langzeittherapie

Je nach Zielsetzung kann anschließend eine Motivation zur Veränderung des Umgangs mit dem Suchtmittel oder bestenfalls eine Motivation zu einem Leben in nachhaltiger Abstinenz mit einer anschließenden suchtspezifischen Rehabilitationsbehandlung gebahnt werden.

Weitreichende professionelle, soziotherapeutische Hilfe unterstützt Betroffene im Umgang mit psychosozialen Folgeschäden, vermittelt in das ambulante Suchthilfesystem vor Ort oder in eine anschließende Langzeittherapie, ggf. auch im Nahtlosverfahren.

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