Trauma und Abhängigkeit

Oberurseler Modell. Zeitgleiche Behandlung von Trauma-Folgestörungen und stoffgebundener Abhängigkeit

Zeitgleiche Behandlung von Traumafolgestörungen und stoffgebundener Abhängigkeit

 

Die Station Altkönig 2 bietet eine zeitgleich erfolgende Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer stoffgebundenen Abhängigkeit. Das multiprofessionelle Team orientiert sich an einem bindungsorientierten Therapieansatz. Daneben werden verhaltenstherapeutische (DBT, Skills, Achtsamkeit) und  traumakonfrontative Verfahren eingesetzt.

Ziel ist ein vertieftes Verständnis für sich selbst und eine selbstwirksame Handlungskompetenz im Kontext erlittener Traumatisierungen zu erhalten. Gleichzeitig gilt es die Abhängigkeitserkrankung als weitere psychische Erkrankung mit hoher Aufmerksamkeit hinsichtlich der Frühwarnzeichen einer Rückfallgefährdung zu begegnen und alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Da die Behandlung als stationär-ambulante Intervalltherapie mit stationären Aufenthalten von 6-8 Wochen konzipiert ist, ist eine ausreichend hohe Therapieeigenmotivation, ein Interesse an Selbstreflektion psychischer, mitunter auch psychosomatischer Zusammenhänge sinnvoll. Förderlich ist auch eine positive Einstellung und grundlegende Offenheit gegenüber Veränderungen von Lebensgewohnheiten im häuslichen Alltag. Bei Rückfälligkeit in den ambulanten Therapieintervallen kann vorab ein ‘Qualifizierter Entzug’ in der Inneren Medizin oder in der Psychiatrie der Klinik Hohe Mark durchgeführt werden.

Dr. Anne-Katharina Neddens

Oberärztin

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Abteilungs-Sekretariat

  • werktags von Montag bis Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr unter Telefon 06171 204-5930. 
  • Per E-Mail sind wir über pssucht-at-hohemark.de erreichbar.
  • Für die Aufnahme ist eine ärztliche Einweisung ist erforderlich.

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